Angelika Noa / 2008
 
 
 
FASZINATION MATERIE

Die Künstlerin Angelika Noa schafft in ihrer Kunstserie "helpul art - Faszination Materie" Einblicke in Zwischenwelten. In ihren Augen ist Materie mehr als nur Material. Materie tritt in ihren Arbeiten in Kontakt zum Betrachter und umgekehrt tritt der Betrachter in Kontakt zur Materie. Ihre Werke offenbaren die ästhetischen Reize und die Vielfalt der Naturmaterialien. Dadurch verbindet sie thematisch und praktisch das nicht völlig Beherrschbare der Materie mit ihren Werken. Ihre Arbeiten sind vergänglich, so wie es sämtliche Materie ist. Aus ihrer Sicht unterliegt alles einem ständigen Wandlungsprozess. Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit sind die Merkmale der Arbeiten der Serie "helpul art - Faszination Materie". Die Serie umfasst sowohl Bilder, Objekte und Objektbilder. Der Betrachter erfährt in den Werken sowohl Geheimnisvolles und Verborgenes als auch ganz Offen-sichtliches. Die Künstlerin möchte somit zu einem zweiten Blick anregen. Sie möchte mit ihren Werken die Phantasie der Betrachter wecken und zu einer anderen Sichtweise einladen. Ihre Arbeiten entwickeln sich durch Überlagerungen und Ergänzungen. Die Bilder sind oftmals mehrschichtig und bestehen aus Naturmaterialien, wie z.B. aus verschiedenen Sand- und Erdsorten. Die Künstlerin hat hierfür eine eigene Arbeitstechnik entwickelt. Des Weiteren sammelt Angelika Noa Naturfunde und verarbeitet diese. Die Mehrzahl dieser Funde sind aus Holz, wie z.B. aus Schwemmholz, Wurzeln oder Rinden. Das Charakteristische dieser Findlinge wird beispielsweise durch den gezielten Einsatz von Farben oder durch bestimmte Platzierungen hervorgehoben. Letztendlich besteht die Serie "helpul art - Faszination Materie" aus drei verschiedenen Kategorien. Die erste Kategorie beinhaltet die Bilderserie, bei der die Werke ausschließlich aus Erde und Sand erschaffen wurden. Die nächsten beiden Kategorien betreffen Arbeiten mit Naturfunden. Hierbei wird unterschieden zwischen der Wirkung der Naturfunde als Einzelobjekt und bei Einbindung der Funde in Werke der oben genannten ersten Kategorie.